Erasmus+/Swiss-European Mobility Programm


Das Erasmus-Programm, ein Unterprogramm des EU-Bildungsprogrammes Sokrates, unterstützt unter anderem die studentische Mobilität zwischen europäischen Hochschulen. Die Schweiz beteiligt sich mit ihren Universitäten als sogenannter Silent Partner an diesem Programm, in dessen Rahmen das Basler Kunsthistorische Seminar derzeit Partnerschaften mit rund 24 ausländischen  Universitäten unterhält. Von diesen Verträgen, die ständig erweitert werden, können die Studierenden unseres Seminars profitieren.

Ein Auslandstudium erweitert den eigenen Horizont, man lernt andere Lebens- und Lernformen kennen, knüpft fachliche Kontakte und schliesst Freundschaften. Je nach gewählter Destination kann man die eigenen Fremdsprachenkenntnisse erweitern oder perfektionieren.

Das Leben und Studieren in einer neuen Umgebung zu organisieren, verhilft zu vielen praktischen Erfahrungen, die sich später als nützlich erweisen. Im weiteren Studium sowie im Beruf sind die im Ausland erworbenen Schlüsselqualifikationen hilfreich und können ein Plus bei Bewerbungen sein. Gerade für Studierende der Kunstgeschichte bietet ein Studium im Ausland zudem den kaum zu unterschätzenden Vorteil, die eigenen Kenntnisse fremder Kunstlandschaften und originaler Denkmäler zu erweitern.

Die Lehrenden unseres Seminars empfehlen Ihnen deshalb sehr, die Möglichkeit wahrzunehmen, ein oder zwei Semester Ihres Studiums im Ausland zu verbringen.

Basler Studierende, die am Erasmus-Programm teilnehmen, bleiben an der Heimuniversität immatrikuliert und zahlen hier weiter ihre Studiengebühren. Die Studiengebühren an der Gastuniversität werden erlassen. Damit entfällt der administrative und eventuell kostenintensive Aufwand der Ex- bzw. Immatrikulation.

Monatlich erhalten alle Erasmus-Studierenden ein kleines Stipendium (je nach Gastland, ca. 300 CHF).

Ab dem dritten Semester (BA) können Sie von dem Austauschprogramm profitieren. Aufgrund der Vorlaufzeit von mind. einem Semester sind Bewerbungen ab dem ersten Semester möglich. Der Auslandsaufenthalt muss mindestens ein Semester (mind. 3 Monate) dauern, und es ist grundsätzlich möglich, innerhalb eines akademischen Jahres nacheinander an zwei verschiedenen Partnerinstituten zu studieren. Die über die Erasmus-Partnerinstitute des Kunsthistorischen Seminars verfügbaren Studienplätze können von Studierenden aller Studiengänge unseres Fachs in Anspruch genommen werden. In der Regel stehen uns bei jedem unserer Partner zwei Plätze pro Semester zur Verfügung.

Erwartet werden gute bis sehr gute Studienleistungen sowie mindestens solide Grundkenntnisse der jeweiligen Unterrichtssprache an der Gasthochschule. Ein Auslandsstudium verlangt ein hohes Mass an Selbständigkeit und Eigeninitiative.

Jährlich findet im Oktober am Kunsthistorischen Seminar eine Informationsveranstaltung zu Erasmus sowie zu weiteren Möglichkeiten eines Auslandsstudiums, auch an Universitäten in Übersee, statt. Diese Veranstaltung wird frühzeitig auf der Homepage des Kunsthistorischen Seminars und über Aushänge angekündigt.

Erasmus-Partnerschaften

Derzeit unterhält das Kunsthistorische Seminar über das Erasmus-Programm Partnerschaften mit den folgenden europäischen Universitäten:

Helsingin Yliopisto, Helsinki (BA, MA)

National and Kapodestrian University, Athen (BA, MA)

Aristoteleio Panepistimio, Thessaloniki* (BA, MA)

Uniwersytet Jagiellonsky, Krakau (BA, MA)

Univerzita Karlova, Prag* (BA, MA)

Koç-Universität, Istanbul (Unterrichtssprache: Englisch)

*Interessierte bewerben sich mit dem Antragsformular direkt beim Mobility Office. Das Mobility Office meldet die Kandidatinnen und Kandidaten an der jeweiligen Gastuniversität an.

 

Anmeldefrist: 31.12.2017 für akadem. Jahr 2018/19

Ende April für das jeweils darauffolgende akademische Jahr (Herbstsemester und/oder Frühjahrsemester). Für die nordischen Länder gilt Ende Februar als Anmeldefrist. Zum Teil wird für das Frühjahrsemester eine zweite Anmeldemöglichkeit angeboten.

Falls Sie keines dieser Ziele ansprechen sollte, so lohnt es sich, in Ihrem anderen Studienfach nachzufragen, welche Partnerschaften dort bestehen. Bitte beachten Sie, dass jedes Fach eigene Bewerbungsmodalitäten und –fristen hat. Zusätzlich unterhält die Universität Basel innerhalb des Erasmus-Programms ihrerseits fächerübergreifende Abkommen (bitte beim Mobility Office nachfragen).