Forumsvorträge

Im Rahmen des Kunsthistorischen Forums treffen sich die Studierenden und Dozierenden des Seminars zum Vortrag und anschließenden Austausch beim Apéro. Die Beiträge der eingeladenen Gäste sind speziell an die Studierenden adressiert. Vorträge und offene, dialogische Gesprächsformen mit Koriphäen des Fachs und Vertretern der Praxis sollen Einblick in verschiedene Forschungs- und Arbeitsfelder geben, die Kunsthistoriker/innen offen stehen.

 

Die Vielfalt der Bildinszenierungen im Mittelalter zeugt von einer hohen Bereitschaft der mittelalterlichen Bildkultur, das Bild und die Möglichkeiten seiner Wahrnehmung immer wieder neu zu erproben. Die mittelalterliche Bildpraxis zeichnet sich durch die Entwicklung neuer Bildkonzepte, die Erschliessung alternativer Bildträger und -orte sowie vielfältige Bildinszenierungen im Ritual aus. Ein tieferes Verständnis des mittelalterlichen Bildes verlangt daher eine differenzierte Analyse der jeweils spezifischen Bedingungen, unter denen Bilder in die Sichtbarkeit treten. Zugangsbedingungen, Lichtverhältnisse und Materialentscheidungen sind hier ebenso zu berücksichtigen wie innerbildliche Strukturen und deren Einfluss auf die Rezeption.
In den im FS17 vom Lehrstuhl für Ältere Kunstgeschichte ausgerichteten Forumsvorträgen sollen die durch Bilder selbst eröffneten Möglichkeiten der Wahrnehmung ebenso zur Diskussion stehen, wie der Einfluss medialer Dispositive und ritueller Handlungen auf die Bildwahrnehmung. Mit David Ganz (Zürich), Beate Fricke (Bern) und Pierre-Alain Mariaux (Neuchâtel) werden drei in der Schweiz lehrende Kunsthistoriker Schlaglichter auf das Thema werfen und zugleich einen Einblick in aktuelle Forschungspositionen der mediävistischen Kunstgeschichte in der Schweiz eröffnen.

 

 

 
 
 
 
 

 

 

 

 

Vergangene Forumsvorträge